Cannabis und Führerschein

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Frage:

Cannabis und Führerschein – Wie planen sie „Rauschfahrten“ zu verhindern ohne Konsumenten unter Nutzung des Verwaltungsrechtes, vollkommen ungerechtfertigt den Führerschein und damit häufig auch die Existenzgrundlage zu nehmen? Der Konsument ist am Tag nach dem Konsum definitiv wieder fahrtüchtig!

 

Antwort:

Den Entzug des Führerscheins aufgrund eines Urin- bzw. Bluttest sehe ich kritisch, da diese Testarten über den effektiven Wirkzeitraum von THC und THC-COOH anschlagen ( <1 Tag ). Hier kann man eher auf Speicheltest setzen, da diese bis maximal 24 Std. anschlagen. Eventuell folgende Bluttests dürfen anschließend nur auf THC und nicht auf das unwirksame Abbauprodukt THC-COOH ausgelegt sein. Generell darf es Aufgrund des (nicht aktuell wirksamen) Konsums zuk einer Absprache der „Charakterlichen Eignung“ kommen, da (wie Sie schon richtig ausführen) mit dem Führerscheinentzug zu massiven sozialen Problemen (drohender Erwerb- bzw. Ausbildungsverlust) kommen kann.